Struwwelpeter-Gene entdeckt

Manche Kinder leiden unter völlig zersausten Haaren, die sich partout nicht kämmen lassen. Im Deutschen trägt das Phänomen den treffenden Namen „Syndrom der unkämmbaren Haare“ oder auch „Struwwelpeter-Syndrom“. Forscher der Universitäten Bonn und Toulouse haben Mutationen in drei Genen identifiziert, die dafür verantwortlich sind.

Verräterische Finger

Männer mit breitem Gesicht sind unehrlich; ein langer Ringfinger verweist auf erhöhte Aggressivität; die Drehrichtung der Haare am Hinterkopf erlaubt Rückschlüsse über sexuelle Neigungen: Die Physiognomik – der Versuch, aus äußerlichen Merkmalen eines Menschen auf seine Persönlichkeit zu schließen – scheint ein wissenschaftlich fundiertes Revival zu erleben. Doch was ist an den Erkenntnissen wirklich dran?

Die wandernden Kolosse von Rapa Nui

Vor knapp 400 Jahren, am Ostersonntag 1722, erblickten holländische Seefahrer vor der Küste Chiles einen Flecken Land, der noch auf keiner Karte verzeichnet war – die Osterinsel. Bis heute gibt das abgelegene Eiland viele Rätsel auf. US-Wissenschaftler glauben nun, eines davon gelöst zu haben. In der Fachwelt ist ihre These jedoch höchst umstritten.