Neuer Ansatz zur Bekämpfung von Kontaktallergien

Forscher der Universität Bonn haben ein Molekül isoliert, das sich augenscheinlich zur Bekämpfung von Kontaktallergien eignet. Gleichzeitig wirft die Studie ein neues Licht auf einen zentralen Immunmechanismus, der auch bei Krankheiten wie Rheuma oder der Arteriosklerose eine Rolle spielt. Die Studie erscheint in Kürze in der Zeitschrift Molecular Therapy, ist aber bereits online abrufbar.

Mehr als Zwillinge

Ein internationales Forscherteam hat einen neuen Weg vorgeschlagen, über den sich Atome oder Ionen durch Austausch ihrer Positionen ununterscheidbar machen lassen. Diese sollten dann exotische Eigenschaften aufweisen. An der Studie waren Physiker der Universität Bonn, der Österreichischen Akademie der Wissenschaften sowie der University of California beteiligt.

Struwwelpeter-Gene entdeckt

Manche Kinder leiden unter völlig zersausten Haaren, die sich partout nicht kämmen lassen. Im Deutschen trägt das Phänomen den treffenden Namen „Syndrom der unkämmbaren Haare“ oder auch „Struwwelpeter-Syndrom“. Forscher der Universitäten Bonn und Toulouse haben Mutationen in drei Genen identifiziert, die dafür verantwortlich sind.

Neuartige Lichtquellen aus zweidimensionalen Materialien

Physiker der Universität Würzburg haben eine Lichtquelle hergestellt, die Doppelpacks von Photonen emittiert. Zwei-Photonen-Quellen eignen sich besonders gut, um Informationen abhörsicher zu verschlüsseln. Wesentliche Zutaten des Experiments waren ein Halbleiter-Kristall – und etwas Tesafilm.

Wenn Kobras spucken, bleibt kein Auge trocken

Speikobras spucken ihr Gift etwaigen Angreifern ins Gesicht – nach manchen Berichten sogar über eine Entfernung von mehreren Metern. Erstaunlich häufig trifft der ätzende Toxincocktail die Augen des Gegners und kann dort zur Erblindung führen. Zoologen der Universität Bonn haben nun herausgefunden, wie die Schlangen ihre Trefferquote maximieren.