Mehr Torerfolge beim Quantenfußball

Die vier Linsen umgeben den Resonator und dienen zur Fokussierung der Laserstrahlen, die das Atom im Resonator festhalten, sowie zur Beobachtung des Atoms. © Miguel Martinez-Dorantes / Universität Bonn

Physiker der Universität Bonn haben eine Methode vorgestellt, die sich eventuell zur Herstellung so genannter Quanten-Repeater eignet. Diese sollen die Übertragung von Quanteninformationen über weite Distanzen verbessern. Die Forscher nutzten dazu einen Effekt, mit dem sich Lichtteilchen sehr viel zielgerichteter verschießen lassen. Ihre Ergebnisse erscheinen in den Physical Review Letters.

Neuer Ansatz zur Bekämpfung von Kontaktallergien

Wissenschaftler der Universität Bonn haben einen neuen Wirkstoff entwickelt, der bei Mäusen Kontaktallergien abmildern kann. (c) freestocks.org / Unsplash

Forscher der Universität Bonn haben ein Molekül isoliert, das sich augenscheinlich zur Bekämpfung von Kontaktallergien eignet. Gleichzeitig wirft die Studie ein neues Licht auf einen zentralen Immunmechanismus, der auch bei Krankheiten wie Rheuma oder der Arteriosklerose eine Rolle spielt. Die Studie erscheint in Kürze in der Zeitschrift Molecular Therapy, ist aber bereits online abrufbar.

Mehr als Zwillinge

Physiker der Uni Bonn haben einen neuen Weg gefunden, Atome ununterscheidbar zu machen. (c) Hannah Tasker

Ein internationales Forscherteam hat einen neuen Weg vorgeschlagen, über den sich Atome oder Ionen durch Austausch ihrer Positionen ununterscheidbar machen lassen. Diese sollten dann exotische Eigenschaften aufweisen. An der Studie waren Physiker der Universität Bonn, der Österreichischen Akademie der Wissenschaften sowie der University of California beteiligt.

Den USA drohen häufigere Überschwemmungen

Kleinere Überschwemmungen, so genannte Nuisance Floodings, könnten nach einer neuen Studie an der Ostküste der USA immer häufiger werden. (c) Giovanni Arechavaleta / Unsplash

Der Ostküste der Vereinigten Staaten drohen in Zukunft immer häufiger Überschwemmungen. Das zeigt eine aktuelle Studie der Universitäten Bonn, South Florida und Rhode Island. Besonders gefährdet sind demnach die Bundesstaaten Virginia, North Carolina und South Carolina. Ihre Küstengebiete tauchen um bis zu drei Millimeter pro Jahr ab – unter anderem aufgrund menschlicher Eingriffe.