Männer mit breitem Gesicht sind unehrlich; ein langer Ringfinger verweist auf erhöhte Aggressivität; die Drehrichtung der Haare am Hinterkopf erlaubt Rückschlüsse über sexuelle Neigungen: Die Physiognomik – der Versuch, aus äußerlichen Merkmalen eines Menschen auf seine Persönlichkeit zu schließen – scheint ein wissenschaftlich fundiertes Revival zu erleben. Doch was ist an den Erkenntnissen wirklich dran?
Zuviel Bauch, zu wenig Kopf
Irrationale Kriterien, untaugliche Methoden: Nach Ansicht von Experten wählen viele Unternehmen in Deutschland ihre Mitarbeiter schlecht aus. Dabei ließen sich die Verfahren oft mit überschaubarem Aufwand erheblich verbessern.
Zwischenmahlzeit für’s Ego
Hunde scheinen ein wirksamer seelischer Puffer gegen soziale Ausgrenzung zu sein. Das zeigt zumindest ein Experiment, das Münchner Psychologen zusammen mit Kollegen aus den USA und England durchgeführt haben.
Du denkst, wie du dich kleidest
„You are what you wear“, sagen die Briten, „du bist, was du trägst“. Und tatsächlich scheinen wir uns mit unserer Kleidung auch eine Art Rolle überzustreifen, die erstaunlich viele Aspekte unseres Ich verändert – meist ohne dass wir es merken.
Die Macht des ersten Eindrucks
Wenn wir unsere Mitmenschen für unsozial halten, unterminiert das unsere Bereitschaft, die gesellschaftlichen Spielregeln einzuhalten. Ein schlechter erster Eindruck hält dabei augenscheinlich lange vor, zeigt eine neue Studie.
Schuldner qua Geburt
Menschen mit einer bestimmten Genvariante neigen augenscheinlich eher dazu, sich zu verschulden. Sind Schulden eine Frage der Erbanlagen?
Helfer mit Mission
Psychologen oder Psychiater, die ihren Beruf aus persönlicher Betroffenheit wählen: eine gute Idee? Offenbar schon. Zumindest scheinen sie mit größerem Einsatz bei der Sache zu sein.
