Forschende erproben neues Therapiekonzept – Pilotstudie an Mäusen mit viel versprechenden Ergebnissen
Einem internationalen Team ist es gelungen, mit Hilfe eines Magnetfelds die Aktivität von tief im Schädel liegenden Hirnstrukturen gezielt zu beeinflussen. Dazu injizierten die Forschenden magnetische Nanoplättchen in die entsprechende Region. Auf diese Weise gelang es ihnen, die Bewegungsdefizite von Mäusen zu behandeln, die unter Parkinson-ähnlichen Symptomen leiden. Die neue Methode ist schonender als herkömmliche Stimulations-Verfahren mit implantierten Elektroden, die momentan bei der Therapie mancher Parkinson-Kranker zum Einsatz kommen. Die Studie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), der RWTH Aachen sowie der Universitäten Maastricht (Niederlande) und Leuven (Belgien) ist in der Zeischrift Advanced Science erschienen.
